Braunhirse - die asiatische Rispenhirse

Braunhirse ist die orange-rote Form der Rispenhirse. Somit gehört sie zu der Familie der Süßgräser. Hirse findet ihren Ursprung in Asien. Dort ist sie auch heute noch neben Nordafrika von großer Bedeutung für die menschliche Ernährung. Dennoch ist sie mittlerweile weltweit verbreitet. Braunhirse bevorzugt wärmere Bodentemperaturen, wie beispielsweise lehmige, schnell aufwärmende Sandböden. Allerdings kommt sie mit weniger als 500 mm Jahresniederschlag aus und ist somit ziemlich anspruchslos. Zudem wird die Hirse bis zu 1,20 Meter groß und hat ziemlich breite Blätter. An den lockeren, herabhängenden Rispen bilden sich sogenannte „Ähren“. Diese 2 -3 mm großen Körner erscheinen in rot-orangener Farbe. Anschließend folgt die Ernte. Danach wird die Hirse gewaschen und getrocknet. Später wird sie entweder gemahlen oder als ganze Körner für den Verkauf abgepackt.

So schmeckt die Braunhirse

Braunhirse-Mehl hat einen milden nussigen Geschmack. Deshalb gilt es als geeignete Zutat von süßen sowie herzhaften Speisen. 

Wissenswertes über die Hirse

Braunhirse wird besonders wegen des sehr hohen Anteils an Kieselsäure wertgeschätzt. Denn diese wirkt sich positiv auf Haare, Haut und Nägel aus. Die Kieselsäure steckt vor allem in der Schale, weshalb gemahlene Braunhirse vorher nicht geschält wird.